Zugang zu Vorstellungen

BITTE BEACHTEN!

Das Land Baden-Württemberg regelt in der neuen Corona-VO (gültig ab Donnerstag, 16.09.2021) folgende Vorgaben für den Zutritt zu kulturellen Veranstaltungen:

Es gelten neue Grenzwerte. Gradmesser ist nicht mehr die Sieben-Tage-Inzidenz, sondern die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen. Dazu wird ein dreistufiges System eingerichtet. 

  • Basisstufe: die bisherigen Regeln mit 3G bleiben bestehen. 
  • Warnstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) erreicht oder überschreitet 8,0 oder ab 250 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen. Es gilt die 3G-Regel, als negativer Test muss jedoch ein PCR-Test nachgewiesen werden. Schnelltest oder Antigentests gelten nicht mehr.
  • Alarmstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) erreicht oder überschreitet 12,0 oder ab 390 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen. Der Zugang ist dann nur noch für Geimpfte und Genesene möglich.

Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen.

Diese Vorgaben der Corona-Verordnung sind für uns als Anstalt öffentlichen Rechts verpflichtend. Wir haben in diesem Bereich keinen Kulanzspielraum und sind angewiesen, ohne entsprechende Nachweise den Zugang zu verweigern.

Ausgenommen von der PCR-Testpflicht und dem Zutrittsverbot sind:

  • Personen bis 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ein entsprechender Nachweis ist nötig!).
  • Personen, für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt.
  • Schwangere und Stillende, da es für diese Gruppe erst seit dem 10.9. eine Impfempfehlung gibt. 

In beiden Stufen. Warn- und Alarmstufe, müssen diese Personen einen Antigen-Schnelltest vorlegen.

Kinder bis einschließlich 5 Jahre und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind generell von der Testpflicht bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot ausgenommen.

Schülerinnen oder Schüler einer Grundschule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule müssen keinen Testnachweis vorlegen. Da sie regelhaft zweimal pro Woche in der Schule getestet werden, reicht die Vorlage des Schülerausweises, einer Schulbescheinigung, einer Kopie des letzten Jahreszeugnisses, eines Schüler-Abos oder eines sonstigen schriftlichen Nachweises der Schule.

Für alle Personen ab 0 Jahren mit typischen COVID-19-Symptomen gilt weiterhin ein generelles Zutritts- und Teilnahmeverbot.