Andreas Marber nach Wilhelm Hauff und Richard Wagner Der fliegende Holländer (UA)

Bis zum Jüngsten Tag! So lange muss der fliegende Holländer auf den Weltmeeren herumirren. Nur alle sieben Jahre darf er an Land gehen, um dort, einer alten Prophezeiung folgend, nach Erlösung von diesem Fluch zu suchen. Allein die Liebe einer Frau kann ihn befreien. Doch daran glaubt der ewige Wiedergänger schon lange nicht mehr, denn Treue, die gibt es doch nur in der Theorie ... Hoffnung schöpft er erst, als er während eines Sturms die Bekanntschaft des Seefahrers Daland macht, der sich sehr für die Reichtümer des Holländers interessiert. Daland gewährt ihm nicht nur Unterkunft, sondern verspricht ihm auch seine Tochter Senta – die sich schon seit Langem nach dem Fremden verzehrt, dessen Bild sie immer bei sich trägt.
Richard Wagner schrieb seine berühmte Oper unter dem Eindruck einer stürmischen Seereise und schuf mit dem „Fliegenden Holländer“ eines seiner wichtigsten Werke. Er sei, so Wagner selbst, während dieser Arbeit vom „Verfertiger von Operntexten“ zum „Dichter“ geworden. Das frühe Werk erzählt packend von Liebe, Glaube, Angst, Hoffnung und der Sehnsucht nach Erlösung.
Für die WLB hat der Autor und Dramaturg Andreas Marber den Stoff neu bearbeitet. Drei Schauspieler, zwei Schauspielerinnen, eine Sängerin und ein Teufel werden dabei von einem Akkordeonensemble begleitet, das die Musik Richard Wagners auf eine ungewohnte Art erlebbar machen wird.

Premiere: 25. September 2015, Schauspielhaus

Inszenierung:

Marcel Keller

Bühne:

Marcel Keller

Kostüme:

Katrin Busching

Musikalische Leitung:

Ulrich Schlumberger

Musiker: Ulrich Schlumberger / Anne-Maria Hölscher / Viktor Janzer (alternierend)

Mit den Sängerinnen: Kathryn Magestro / Sandra Hartmann / Katharina Murauer (alternierend)

Mit: Stephanie Biesolt Reinhard Froboess Martin Frolowitz Ralph Hönicke Marie Mayer Florian Stamm