Spielzeit 2010/11:
› 24 Stunden in der fünften Woche
› Bezahlt wird nicht
› Dantons Tod
› Das Nibelungenlied
› Das Spiel vom Fragen
› Der Zauberer von Oss
› Die große Frage
› Dylan - The Times They Are a-Changin
› Edgar vom Stern
› Fasten Seat Belts oder Viel Glück zum Alltag!
› Faust I
› Jedermann
› John Gabriel Borkman
› Johnny Hübner greift ein
› Kalle Blomquist, Meisterdetektiv
› Klagelied einer Wirtshaussemmel
› Kleiner Mann was nun?
› Lost and Found: Ein Herz und andere Dinge
› Pinocchio
› Pippi außer Rand und Band
› Prinzessin Ulla und die schöne Lau
› Zottelkralle
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Der Drache
von Jewgeni Schwarz
Eine Stadt im Nirgendwo oder im Überall. Sie wird tyrannisiert von einem Drachen, der sie seit Jahrhunderten drangsaliert. So fordert dieser in schöner Regelmäßigkeit Tribut von den Stadtbewohnern, einerseits in Form einer Unmenge von Naturalien, und andererseits in Gestalt einer Jungfrau pro Jahr, die so lange lebt, bis sie sich vor dem Drachen zu Tode geekelt hat. Doch die Bürger der Stadt haben sich längst mit dem Untier arrangiert. In diesem Jahr soll es Elsa treffen, die Tochter des Stadtarchivars Charlemagne und die Verlobte des Bürgermeistersohns Heinrich. Da trifft der unerschrockene Ritter Lanzelot ein und fordert kurz entschlossen den Drachen zum Kampf heraus. Doch er stößt damit auf offenkundiges Desinteresse, mehr noch, die Stadt ist davon alles andere als begeistert und legt dem professionellen Helden Lanzelot Steine in den Weg. Er wird mit unzureichenden Waffen ausgestattet und soll noch vor dem Zweikampf mit dem Drachen durch Elsa ermordet werden. Doch diese, mittlerweile in Lanzelot verliebt, lässt das Mordkomplott auffliegen. Schließlich findet das scheinbar ungleiche Aufeinandertreffen zwischen Drachen und Lanzelot statt …

Jewgeni Schwarz schrieb Novellen und Erzählungen, vor allem aber Märchenstücke für Kinder und Erwachsene. 1943 verfaßte er den „Drachen“, der aber erst 1961 seine Uraufführung erlebte, und 1965 in der legendären Inszenierung von Benno Besson am Deutschen Theater Berlin Weltruf erlangte.
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Premiere: 10.4.2008
Inszenierung: Marco Süß Ausstattung: Katrin Busching Musik: Jan Paul Werge Es spielen: Kristin Göpfert, Ute Seraina Schramm, Katharina Vana, Ulf Deutscher, Roman Hemetsberger, Matthias Herrmann, Ralph Hönicke, Christoph Moll (a. G.), Dietrich Schulz, Rudolf Schulz (a. G.) und Markus Tomczyk |
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