Württembergische Landesbühne Esslingen › September 2010

Spielzeit 2010/11:
› 24 Stunden in der fünften Woche
› Bezahlt wird nicht
› Dantons Tod
› Das Nibelungenlied
› Das Spiel vom Fragen
› Der Zauberer von Oss
› Die große Frage
› Dylan - The Times They Are a-Changin
› Edgar vom Stern
› Fasten Seat Belts oder Viel Glück zum Alltag!
› Faust I
› Jedermann
› John Gabriel Borkman
› Johnny Hübner greift ein
› Kalle Blomquist, Meisterdetektiv
› Klagelied einer Wirtshaussemmel
› Kleiner Mann was nun?
› Lost and Found: Ein Herz und andere Dinge
› Pinocchio
› Pippi außer Rand und Band
› Prinzessin Ulla und die schöne Lau
› Zottelkralle


Das Trollkind
von Selma Lagerlöf
ab 10 Jahren


Ein Bauer und eine Bäuerin hatten ein Kind. Eines Tages, beim Ritt durch den Wald, passiert das Unglück: die Bäuerin verliert ihr Kind. Eine verzweifelte Suche beginnt und plötzlich liegt da an der der gleichen Stelle: ein Kind. Aber es ist nicht das, was sie verloren haben, es ist fremd und hässlich. Schließlich nimmt die Bäuerin es mit. Aber es schreit, es verweigert das übliche Essen, die Nachbarn distanzieren sich. Der Bauer will das Kind loswerden. Da wagt die Bäuerin das Größte: sie rettet den Wechselbalg aus den Flammen und zurück kommt: ihr eigener Sohn, den die Trolle damals geraubt und mit einem Trollkind ausgetauscht hatten. Nun ist wieder Platz für die Liebe im Haus. „Wenn man spürt, wie draußen der Schrecken umgeht, verkleidet als Feuer oder als Troll, dann hat die meiste Angst, wer sagt wie toll und wie erwachsen er ist.“ Die schwedische Literaturnobelpreisträgerin Selma Lagerlöf ist hierzulande wohl vor allem durch „Die wunderbare Reise des Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ bekannt geworden. Mit ihrem Märchen vom Wechselbalg, wie sie „Das Trollkind“ untertitelt, erzählt sie in poetischen Bildern von Trennung und Verlust, vom schweren Umgang mit Andersartigkeit und vom Kampf um die Liebe.
Die Inszenierung ist eine Übernahme aus der Spielzeit 2007/08.

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Premiere: 3.5.2008
Inszenierung: Alejandro Quintana
Ausstattung: Michaela Springer Musik: Roberto Rivera
Es spielen: Beatrice Boca, Jördis Johannson, Michael Amelung, Martin Frolowitz, Nils Hillebrand