50 Jahre 1968: was war - was blieb

50 Jahre 1968: was war - was blieb
VORTRAG VON JUTTA DITFURTH
MIT ANSCHLIESSENDER PUBLIKUMSDISKUSSION

1968 war in vielen Städten Deutschlands das Jahr des gefühlten Aufbruchs. Der Vietnam-Krieg, der Schah-Besuch, die Erschießung von Benno Ohnesorg durch die Polizei und andere Ereignisse brachten viele empörte Menschen auf die Straße, um ihrem Unmut über die politischen Zustände Ausdruck zu verleihen. Als der SDS-Wortführer Rudi Dutschke auf offener Straße angeschossen wurde, führte dies zu einer Politisierung vornehmlich junger Menschen, auch in Esslingen. Diese Bewegung war in den folgenden Jahren entscheidender Faktor bei dem Versuch, die Bundesrepublik zu demokratisieren, eine antifaschistische Grundhaltung zu installieren und den undogmatischen Sozialismus als Gegenmodell zum Kapitalismus anzubieten.

Jutta Ditfurth ist politische Aktivistin und gilt auch heute noch als Vertreterin der Ideale von '68. Ihr Vortrag reflektiert diese Zeit und zeigt auf, was '68 für sie bedeutete – und was daraus geworden ist (oder hätte werden können). Der Abend wird moderiert von Stephanie Biesolt.

Eine Veranstaltung des Buchladens Die ZeitGenossen