Shakespeare in Love

Marc Norman, Tom Stoppard
nach dem Drehbuch bearbeitet von Lee Hall, mit Musik von Paddy Cunneen

Shakespeare in Love
London, Ende des 16. Jahrhunderts: Der Dramatiker William Shakespeare hat nicht nur finanzielle Probleme. Zu allem Überfluss plagt ihn, während sein Konkurrent Philipp Marlowe einen Erfolg nach dem anderen feiert, eine Schreibblockade. Die wesentlichen Elemente eines neuen Dramas schweben ihm bereits vor: Verwechslungen, ein Schiffbruch, ein Piratenkönig – und am Ende soll die Liebe triumphieren. Auch einen grandiosen Titel hat er für sein neuestes Werk: „Romeo und Ethel, die Piratentochter“. Doch weitere Inspiration bleibt aus. Erst als er die wunderschöne Lady Viola De Lesseps kennenlernt und sich unsterblich in sie verliebt, sprudeln die Ideen wieder. Noch ahnt er dabei nicht, dass sie einem anderen versprochen ist und bald Lord Wessex heiraten muss. Und genauso wenig weiß er, dass sich Viola – als Mann verkleidet – in seine Schauspieltruppe eingeschlichen hat. Die Welt ist aus den Fugen, doch von der Muse geküsst schreibt Shakespeare nun an „Romeo und Julia“, in dem Fiktion und Wirklichkeit fließend ineinander übergehen.
1998 wurde der Film „Shakespeare in Love“ mit sieben Oscars ausgezeichnet, darunter als bester Film und für das beste Original-Drehbuch. Auf der Freilichtbühne in der Maille zeigt die WLB nun die Bühnenversion dieser großartigen Liebesgeschichte über die Entstehung von „Romeo und Julia“ und den wohl bedeutendsten Dramatiker der Weltgeschichte.