Elvis, Comeback!

James Lyons

Im Jahr 1968 schien die Zeit von Elvis Presley vorbei zu sein: Anfang der Sechziger hatte er der Bühne den Rücken zugewandt und eine Reihe eher mittelprächtiger Filme gedreht. Viele seiner Kollegen und Fans hatten ihn schon abgeschrieben. Stattdessen waren Flower-Power und Vietnam-Protest, die Rolling Stones, Beatles und die Doors angesagt. Im selben turbulenten Jahr wurde der schwarze Bürgerrechtler Dr. Martin Luther King in Memphis, nahe Graceland, ermordet. Mit einem atemberaubenden TV-Special schaffte es der „King of Rock’n’Roll“ wieder zu sich und zu seinen Fans zurückzufinden. Die Show bot eine riesige Bandbreite, von einem intimen, improvisierten Live-Konzert im Sitzkreis, über große Showeinlagen bis zum politischen Statement mit dem Song „If I Can Dream“. Es war der Auftakt zu einer Reihe umjubelter Live-Konzerte in den folgenden Jahren, vor allem in Las Vegas. Die Entstehungsgeschichte dieses legendären Comebacks, Elvis Presleys innere Reise zurück zu seinen Wurzeln im Memphis der 1950er Jahre bilden den Ausgangpunkt eines Abends auch über unerfüllte Sehnsüchte und innere Befreiung.
Auch vierzig Jahre nach seinem Tod wird Elvis Presley noch von Millionen seiner vorwiegend weiblichen Fans angehimmelt. Die Revue „ELVIS, Comeback!“ wird durch die Augen der vielen Frauen erzählt, die Elvis zu seinen Lebzeiten geliebt hat. Ihre „Briefe“ an Elvis zeichnen das Portrait eines einfühlsamen, oft einsamen Jungen, der sein Glück nie dauerhaft bei einer einzigen Frau zu finden vermochte. Nur auf der Bühne vor tausenden von Fans konnte er sein Bedürfnis nach Liebe stillen ...
"Elvis, Comeback!" entsteht als Koproduktion der WLB mit den ROLL AGENTS, die mit ihrer siebenköpfigen Band (Andreas Schoy, Peter Ucik, Jörg Berger, Sebastian Hoiß, Christian Mück, Andreas Geyer und Florian Seeger), zwei Backgroundsängerinnen (Gudrun Wagner, Verena Nübel) und natürlich mit Nils Strassburg als ausgezeichnetem Elvis-Interpret und Frontman für den Original-Sound sorgen werden.